Fakultät für Informatik
der Technischen Universität München
Informatik X: Rechnertechnik und Rechnerorganisation / Parallelrechnerarchitektur
Prof. Dr. Arndt Bode , Prof. Dr. Hans Michael Gerndt

Seminar: Die Geschichte der Rechnerarchitektur

Allgemeine Information

Vorbesprechung: 12.2.2010, 14.00 Uhr, Raum 01.06.020, MI-Gebäude Garching

Zeit und Ort

Deutsches Museum: Hörsaal der Energietechnik, Zeit wird noch bekannt gegeben

Veranstalter

Dr. Marilyn Gleyzes, Dr. Harald Meier, Dr. Carsten Trinitis, Dr. Max Walter

Anmeldungen

Bitte wenden Sie sich an Max Walter

Informationen zum Inhalt des Seminars

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum München wird in dieser Veranstaltung die geschichtliche Entwicklung des Computers nachvollzogen. Dies soll anhand einiger historisch bedeutsamer Systeme geschehen, die zum Teil im Deutschen Museum zu besichtigen sind. Einige davon sind sogar noch betriebsbereit und können von den Seminarteilnehmern selbst in der Praxis erprobt sowie während des Vortrags vorgeführt werden.

Neben dem historischen und technischen Hintergrund sollen die Vorträge vor allem auch eine Bewertung der jeweiligen Rechnerarchitektur aus heutiger Sicht beinhalten. Weiterhin ist zu untersuchen, wie sich das wirtschaftliche Umfeld zur Zeit der Entstehung auf den Erfolg bzw. die heutige Bedeutung ausgewirkt hat.

Die Themenpalette erstreckt sich dabei von den Anfängen der mechanischen Rechenmaschinen bis zu zukünftigen Entwicklungen wie DNA- oder Quantencomputern.

Themenliste

Termin ThemaVortragende(r)Betreuer
1Informationsverarbeitung mit Lochkarten: Vom Jacquard-Webstuhl zur Tabelliermaschine Dehomag D11F. OrinskyH. Meier
2entfälltN.N.N.N
3Mechanische, digitale Rechenmaschinen: Vom Abakus zum Comptometer N. DietscheM.Walter
4Codebrechen im 2. Weltkrieg: Die Entschlüsselung der Enigma- und Lorenz-MaschinenE. SteinkassererC.Trinitis
5Konrad Zuses Maschinen: Die Erfindung des frei programmierbaren RechnersJ. MerkleC.Trinitis
6Die ersten Computerentwicklungen in den USA: ENIACM. ZillerH.Meier
7Die von Neumann Architektur: IAS, EDVAC und EDSACM. SonnerC.Trinitis
8Die ersten Supercomputer: ILLIAC-IV und Cray-1M. HuneckerH.Meier
9Analogrechner: Rechnen mit physikalischen GrößenP. DurholdC.Trinitis
10Arbeitsplatz und Heimrechner: Vom PET 2001 zu den modernen MikroprozessorenW. SchwanM.Walter
11Parallelrechner: Vom IPSC-1 zu den modernen Höchstleistungsrechnern und Mehrkernprozessoren N.N.M.Walter
12Rechnen im Reagenzglas: DNA-ComputingT.EberspächerH.Meier

Praktische Informationen

Folien zum Thema Vortragstechnik Sie hier.

Eine Latex-Vorlage zur Erstellung der Ausarbeitung gibt es hier.

Teilen sie sich Ihre Zeit ein und vereinbaren Sie rechtzeitig Treffen per Email mit Ihrem Betreuer, um gegen Ende nicht in Zeitnot zu geraten. Folgende Termine (jeweils bezogen auf Ihren Vortragstermin) sollten Sie in jedem Fall einhalten:

Literaturverzeichnisses und der Gliederung
6 Wochen Treffen mit dem Betreuer, Besprechung des
3 Wochen Abgabe der Ausarbeitung (per Email)
2 Wochen Treffen mit dem Betreuer, Besprechung der Folien und Besprechung der Ausarbeitung
1 Woche Abgabe der endgültigen Version der Ausarbeitung

Beschaffung von Literatur

Bitte verwenden Sie nur "zitierfähige", wissenschaftliche Literatur. Geeignet sind insbesondere Lehrbücher für die Grundlagen, sowie Konferenzbeiträge und Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften als vertiefende Informationsquellen. Diese Art von Literatur finden Sie beispielsweise in der Bibliothek im MI-Gebäude in Garching und in der Bibliothek des Deutschen Museums. Außerdem gibt es im Internet spezielle Suchmaschinen für wissenschaftliche Literatur:

Wenn Sie auf einem Rechner der Informatik-Fakultät arbeiten, können Sie die gängigsten Konferenzbände und Zeitschriftenartikel auch online kostenlos abrufen.

Die Erstellung einer Liste der von Ihnen verwendeten Literatur sollte der erste Arbeitsschritt sein. Bitte bringen Sie diese Liste unbedingt zum ersten Treffen mit dem Betreuer mit.

Achtung: Internetseiten und Artikel in technischen Zeitschriften (Computer Technik o.ä.) genügen den wissenschaftlichen Anforderungen im allgemeinen nicht. Solche Artikel können aber nützlich sein, um sich einen Überblick über das Gebiet zu verschaffen und enthalten evtl. Verweise auf wissenschaftliche Quellen.