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Parallelrechnerarchitektur |
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Diese Vorlesung wird im Sommersemester 1999 erstmals angeboten.
| Bereich: | Informatik II ,,Technische Informatik
und systemnahe Programmierung``, 2.1 ,,Rechnerbausteine und Rechnerarchitektur``, Vertiefungsvorlesung
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| Ort und Zeit: | Hörsaal 1180 (Hauptgebäude), Freitag, 9.30 - 11.00 |
| Stundenzahl: | 2 |
| Beginn: | Fr, 7. Mai 1999 |
| Übung: | Keine. |
In den vergangenen Jahren hat das Internet eine starke Verbreitung erfahren und ist dabei zu einer ebenso allgegenwärtigen Infrastruktur zu werden wie heute etwa das Stromnetz. Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, räumlich entfernte Rechenkapazität zur Ausführung von Programmen zu nutzen. Viele Anwendungen des wissenschaftlich-technischen Rechnens erfordern höchste Rechenleistung, die nur durch den Verbund mehrerer, räumlich entfernter Hochleistungsrechner zu einem virtuellen Höchstleistungsrechner bereitgestellt werden kannn. Industriellen Nutzern wissenschaftlich-technischer Software ermöglicht die Verknüpfung vernetzter PCs und Arbeitsplatzrechner mit minimalen Investitionen Zugang der Rechenleistung, die notwendig ist um etwa mit einem Strömungssimulationsprogramm praxisrelevante Problemstellungen überhaupt bearbeiten und so aufwendige Experimente an Protoypen durch Simulationen ersetzen zu können.
Die Globalisierung der Wirtschaft und die Spezialisierung von Zulieferern erfordern beim Produktentwurf zunehmend Kooperation über Länder- und Organisationsgrenzen hinweg. Damit die am Entwurf beteiligten Teams produktiv zusammenarbeiten können, sind verteilte Arbeitsumgebungen nötig, die allen Beteiligten eine einheitliche Sicht des digitalen Prototypen bieten. Weitere Anwendungen, die eine Netz-Infrastruktur benötigen, finden sich in der Medizin, der Raumfahrt (Auswertung von Satelliten-Daten), aber auch in der Finanzwirtschaft.
Um die vorhandene bzw. sich entwickelnde Rechner- und Netz-Infrastruktur effektiv nutzen zu können, sind geeignete Programmiermodelle und -werkzeuge sowie eine Reihe von Basisdiensten für den Betrieb virtueller Hochleistungsrechner erforderlich. Die Vorlesung gibt einen Überblick über exisiterende Lösungsansätze, laufende Forschungsvorhaben und Herausforderungen für die Zukunft.
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