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der Technischen Universität München
Informatik X: Rechnertechnik und Rechnerorganisation / Parallelrechnerarchitektur
Prof. Dr. Arndt Bode , Prof. Dr. Hans Michael Gerndt
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Sommersemester 2003

Mikroprozessoren

Dr.-Ing. Carsten Trinitis


 

Bereich: Informatik II ,  "Technische Informatik und systemnahe Programmierung", 
2.1 "Rechnerbausteine und Rechnerarchitektur",  Vertiefungsvorlesung
Ort und Zeit: Mi: 15.15-16.45 in 01.06.020 
Stundenzahl: 2 V 
Beginn: Mittwoch, 9. April 2003
Übung: nein!

Inhalt:

Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf Mikroprozessoren, die in komplexen mehrbusorientierten Mikroprozessorsystemen (PCs, Arbeitsplatzrechnern und symmetrischen Multiprozessorsystemen mit gemeinsamen Speicher) eingesetzt werden. Die Vorlesung soll den Studierenden detaillierte Kenntnisse über die Architektur, Organisation und Programmierung dieser modernen Mikroprozessoren vermitteln. Dabei werden die grundlegenen Eigenschaften dieser "Allzweck"-Mikroprozessoren an konkreten Fallbeispielen (Intel Pentium, Mips R1x000) dargestellt.

Der zweite Teil der Vorlesung befaßt sich mit dem Aufbau und der Struktur komplexer Mikroprozessorsysteme wie PCs oder Arbeitsplatzrechner sowie deren Einsatzgebieten.

Moderne Mikroprozessoren nützen den in Programmen inhärent vorhandenen feinkörnigen Parallelismus aus, weshalb im Verlauf der Vorlesung die grundlegenden Eigenschaften von parallelen Prozessorarchitekturen (superskalare, superpipelined und VLIW-Architekturen) erläutert werden. Es werden die in der Literatur diskutierten Techniken behandelt (z.B. IA-64, Crusoe). Ebenso erfolgt ein kurzer Abriß über den ARM-Prozessor.

In einem Ausblick werden die neuesten Ankündigungen von Mikroprozessoren und Entwicklungstrends (auf der Basis von Informationen aus dem Microprocessor Report) diskutiert.

Die Vorlesung ist so aufgebaut, daß zum einen detaillierte Kenntnisse der Hardware vermittelt werden, zum anderen aber ebenso hardwarenahe Software-Aspekte (wie z.B. die Unterstützung von Betriebssystemfunktionen) an Fallstudien besprochen werden.
 
 

Folien (gzipped PDF):