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Informatik X: Rechnertechnik und Rechnerorganisation / Parallelrechnerarchitektur
Prof. Dr. Arndt Bode , Prof. Dr. Hans Michael Gerndt
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Proseminar im Wintersemester 2001/2002

Bildgebende Verfahren in der Medizin

Veranstalter:

Dr. Stephan Nekolla
Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik der TU München

PD Dr. habil. Peter Luksch
Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation

Ort und Zeit: Donnerstag, 13:30 - 15:00, Seminarraum A77/009, Augustenstraße 77 (Eingang im Innenhof)

Beginn: 15. November 2001

Stundenzahl: 2

ECTS: 4

Beschreibung

Bildgebende Verfahren sind seit Konrad Röntgens Zeiten nicht mehr aus der Medizin wegzudenken. Zwar kommt das klassische Röntgenverfahren im wesentlichen ohne den Einsatz von Rechnern und rechnergestützen Verfahren aus, doch sind diese beiden Elemente eine ganz entscheidende Komponente in der heutigen bildgebenden Diagnostik. Die Entwicklung, Implementierung und der Einsatz in der Routine vieler Verfahren sind ohne den Einsatz von Computern undenkbar. Dieses Seminar versucht einen Überblick der physikalischen Methoden, medizinischer Relevanz und vor allem der vielfältigen Rolle von Rechnern in der medizinischen Bildgebung zu erarbeiten - von der Bildakquisition über die Bildverarbeitung und Visualisierung bis zur Benutzerschnittstelle. Bei der Vorbereitung auf die Seminare wird - soweit möglich - Gelegenheit zur Besichtigung und ,Kontaktaufnahme" der verschiedenen bildgebenden Systeme gegeben.

Terminplan

Datum Referent/in Thema Material
15. Nov. 2001 Stephan Nekolla Peter Luksch Einführung, Organisatorisches, Hinweise zur Vorbereitung des Seminarvortrags  
13. Dez. 2001
Biljana Spundjeva Röntgencomputertomographie (CT) Während beim konventionellen Röntgen nur ein Bildebene durch eine ,Durchleuchtung" erzielt wird, erlaubt der Einsatz rotierender Röntgenröhren auch eine klare Darstellung überlappender Strukturen mit retrospektiv nahezu beliebiger Schnittführung im Datenvolumen. Der Gewebekontrast bestimmt sich aus der unterschiedlichen Gewebeabsorption von niederenergetischer Röntgenstrahlung.
10. Jan. 2002
NEU!!
Hüsnü Kahrman Güney Ultraschall Kontrast wird bei der Ultraschallbildgebung durch die gewebespezifische Absorption und Reflektion von Schallwellen im MHz Bereich erzielt. Die hohe Verbreitung und einfache Bedienung haben dementsprechend zu einer Vielzahl von spezifischen Anwendungen geführt, die sich auch im Processing und Postprocessing wiederspiegeln.
10. Jan. 2002 Olga Iartchikova Nuklearmedizin (SPECT, PET) Bei diesen Techniken werden geringe Mengen radioaktiv markierter Substanzen injiziert. Die nach aussen dringende Strahlung kann mit entsprechenden Detektoren, die den Körper umgeben, registriert werden und die dreidimensionaleVerteilung im Körper rekonstruiert werden. Die besondere Stärken liegen in der Verwendung physiologischer Kontrastmittel wie z.B. Wasser oder Zucker.
17. Jan. 2002 NEU!! Eduard Leusenko Kernspintomographie (MRI) Die Kontrasterzeugung dieses Verfahrens ist wohl die variabelste aller nichtinvasiven, bildgebenden Methoden: die Verwendung des magnetischen Moments gewisser Atomkerne (vor allem Wasserstoff) als Signalquelle bei hohen Magnetfeldern erlaubt die Messung der biomolekularen Umgebung des jeweiligen Wassermoleküls mit Hilfe von Anregungen im Radiofrequenzberich. Diese Variabilität und Flexibilität stellt hohe Anforderungen an Aufnahme-, Rekonstruktions- und Auswertemethoden.
17. Jan. 2002 Krassimire Yotov Verfahren der klassischen Bildverarbeitung in der Medizin Zu diesem Thema gibt es natürlich ganze Vorlesungen. Allerdings ist die Verwendung von leistungsfähigen Bildverarbeitungsalgorithmen in der Praxis relativ selten. Von daher ist dieser Seminarbeitrag auch unter dem Gesichtpunkt der Praktikabilität und der Benutzerschnittstellen zu betrachten.
t.b.d. N/A Abschlußdiskussion und Besichtigung der Geräte  

Nähere Informationen

Dr. Stephan Nekolla und PD Dr. habil. Peter Luksch

Information zum Thema finden Sie auch im WWW .

Zum Seminar gibt es auch ein Diskussionsforum (Mailing-Liste).


Peter Luksch
$Id: pro-sem-medizin-A.html,v 1.9 2002/08/25 14:38:16 fliegl Exp $
Last modified: Thu Jan 10 11:05:51 CET 2002

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Peter Luksch
Last modified: Sun Aug 25 16:38:16 2002