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Fakultät für Informatik der Technischen Universität München Informatik X: Rechnertechnik und Rechnerorganisation / Parallelrechnerarchitektur Prof. Dr. Arndt Bode , Prof. Dr. Hans Michael Gerndt |
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| Bereich: | Informatik II ,,Technische Informatik und systemnahe
Programmierung``, 2.1 ,,Rechnerbausteine und Rechnerarchitektur``, Wahlpflicht-Praktikum |
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| Ort: | Raum S2221 |
| Zeit: | jeweils Dienstags von 13:00 - 14:00 Uhr |
| Stundenzahl: | 6 |
| Beginn: | 16. April 2002 |
| Vorbesprechung: | 7. Februar 2002, 15:00 Uhr, Seminarraum A77 |
Die Wissenswerkstatt Rechensysteme ist ein vom BMBF im Rahmen des
Programms "Neue Medien in der Lehre" gefördertes
Forschungsprojekt, an dem sich 12 Hochschulen in Deutschland
beteiligen. Die Projektteilnehmer arbeiten gemeinsam an einem
bundesweit ausgedehnten internet-basierten System von multimedialen
Lehr- und Lernmodulen zur Unterstützung der Aus- und
Weiterbildung im Wissensgebiet Technische Informatik.
Ziel des
Projektes ist es, einen Pool von kleineren Modulen
(Manuskripte, Übungen, Lösungen, wissenschaftlichen Arbeiten, Foren,
Praktika etc.) bereitzustellen.
Das Praktikum setzt auf Grundkenntnissen aus dem Bereich Rechnerarchitektur auf, insbesondere Kenntnisse im Bereich Speicheraufbau und -hierarchien. Hauptspeicher sind heutzutage bei weitem nicht in der Lage, Daten mit ausreichender Geschwindigkeit für den Prozessor zur Verfügung zu stellen. Praktisch alle Hersteller von Rechensystemen verwenden deshalb ein hierarchisch gestaffeltes System von Caches und Speichern, um zumindest einen Teil der Daten mit geringer Latenz und hoher Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Mit der Erstellung eines Moduls im Rahmen eines Praktikums im Hauptstudium ist insbesondere auch beabsichtigt, Anregungen von Studenten, einer der späteren Zielgruppen, mit aufzunehmen und zu berücksichtigen.
Im WWR-Praktikum werden Lehr- und Lernmodule entwickelt, die den Themenbereich "Speicherhierarchie von Rechensystemen" abdecken. Die zu erstellenden Module umfassen Manuskripte, Übungen, deren Lösungen, sowie eine Cache-Visualisierung. Die Manuskripte sollen in XML codiert und mit Multimedia-Bausteinen (Flash etc.) angereichert werden.
Das WWR-Praktikum soll folgende Inhalte vermitteln:
Begleitend zum Praktikum finden wöchentliche Treffen statt. Es werden Vorträge von den Veranstaltern gehalten, die in die Aufgabenstellung, die Werkzeuge und die Programmierumgebung einführen.
Die Themen werden von den Praktikumsteilnehmern in Gruppen mit jeweils drei bis vier Studenten bearbeitet. Die Themenvergabe erfolgte in der Vorbesprechung und gestaltet sich wie folgt:.
| Themen | Bearbeiter | Betreuer |
|---|---|---|
| Dynamische Speichertechnologien: DRAM, SDRAM, RDRAM, MRAM, FDRAM, etc. |
B. Kirchmair F. Kreichauf M. Mahrenholz K. Sandner |
Elfriede Kelp Jan-Thomas Czornack |
| Nichtflüchtige Speicher und Speicheraspekte mobiler Systeme: EPROMs, SRAM, Powermanagement |
B. Lepoja S. Rosenegger Th. Schöckel S. Schwärzler |
Sabine Rathmayer Jan-Thomas Czornack |
| Speicherhierarchien: Caches, virtueller Speicher |
M. Esser M. Heller G. Hillebrand G. Lobstein |
Christian Weiss |
| Cache Visualisierung: GUI Programmierung in Java |
D. Beyer M. Hauser G. Lutz P. Stocker |
Christian Weiss |
| Projektmanagement, Übungsaufgaben und Lösungen: |
L. Edelstein M. Moessmer A. Wendt |
Elfriede Kelp |
Die Fortschritte sowie die Resultate werden in Form von Kurzvorträgen vorgestellt. Neben den gemeinsamen Treffen besteht die Möglichkeit, über ein eigenes WWW-Diskussionsforum Fragen und Erfahrungen mit anderen Praktikumsteilnehmern und den Betreuern zu besprechen.
Nähere Hinweise können beim Praktikumsleiter (email: kelp@in.tum.de) erfragt werden.